Phalaenopsis ‘Hybriden’ (Nachtfalter-Orchideen)

Ursprünglich stammen die Phalaenopsis aus den tropischen Regenwäldern Südostasiens, wo sie als Epiphyten an Bäumen wachsen. Der Name leitet sich von der Ähnlichkeit ihrer Blüten mit tropschen Nachtfaltern ab – phalaina = Nachtfalter und opsis = Anblick. Die erste künstliche Hybride wurde 1886 gezüchtet, heutzutage bilden diese Hybriden das Gro des relativ robuste Orchideen-Sortiments, das geschätzt etwa 25.000 Kunsthybriden-Sorten umfasst.

Mit diesen Sorten lassen sich für die Raumbegrünung relativ langblühende Orchideen eingliedern. Sie bieten vor allem in Empfangsbereichen oder Besprechungsräumen farbenfrohe, ins Auge fallende Akzente.

Nach der Blüte können die Stiele auf etwa 2 bis 3 Augen eingekürzt und die Pflanze an einen hellen, aber nicht der direkten Sonne ausgesetzten Standort gebracht werden. Hier entwickelt sie neue Blütenstiele. Die Pflanzen benötigen wenig Wasser. Eine Art der Wasserversorgung ist das gelegentliche Tauchen des Wurzelballens.

Es gibt eine schier unendliche Vielzahl an Blütengrößen, -formen und -farben. Im gängigen Sortiment sind sie in Höhen von 50 bis 80 cm erhätlich, als Hydrokultur nicht verfügbar.

Written by Andreas Höfer ·
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